Sprechen Sie Poker?

Haben Sie das Gefühl, wenn Sie am Pokertisch sitzen, Sie befinden sich im Urwald und alle rund um Sie sprechen eine Eingeborenen-Sprache?

Hier haben wir die wichtigsten Begriffe des Poker-Jargons zusammenfasst:

 

ABC Player: Ein ABC Player ist sehr berechenbarer Pokerspieler.
Er spielt immer gleich.
Solch ein Pokerspieler ist meistens gut in niedrigen Limits, aber verliert in den höheren Limits gegen fortgeschrittene Pokerspieler.

Ace High: Wenn man nur ein As hat und kein Blatt, z.B. ein Paar hat, dann man als Blatt Ace High, d.h. ein As als höchste Karte.
Diese Hand schlägt alle anderen Blätter ohne hohe Karte und gewinnt oft in „heads-up“ oder „short-hand“- Pokerspielen.

Ace Rag: Ein As mit einem schlechten Kicker

Action: Setzen, erhöhen und mitgehen.
Ein Spiel mit viel Action ist ein Spiel, in dem das Geld oft die Hände wechselt.
Dadurch erhöht sich die Chance für den einzelnen Pokerspieler, Geld zu gewinnen.

Advertise: Beim Pokern bedeutet dies, dass ein Pokerspieler seinen Stil wechselt, um so die anderen irre zu führen.
Dadurch lässt er seine Gegner im Ungewissen und hat die Chance auf mehr Geld, wenn er das beste Blatt hat.

Aggressive: Ein Pokerspieler, der aggressiv spielt, setzt und erhöht oft und viel, vor allem wenn er ein gutes Blatt hat.

All-In: All-in gehen heißt, all seine Chips zu setzen oder mit all seinen Chips mitzugehen.
Wenn ein anderer Pokerspieler mehr setzt, als man selber hat, so kann man bei No-Limit Spielen All-in gehen.
Man spielt dann nur um den Teil des Pots, den man selber auch eingesetzt hat. siehe auch Sidepot

American Airlines: Das Hold’em Poker Startblatt AA

Ante: Ein paar wenige Chips, die am Anfang vor jeder Runde von jedem Pokerspieler in den Pot kommen.
Wird meistens bei Stud Pokerspielen bezahlt.
Das Gegenteil zum Ante sind die Blinds beim Hold’em.

Assassin: Ein Assassin ist ein Pokerspieler, der während eines Turniers einen Lauf hat und mehrere Spieler eliminiert.

Bad Beat: Einen Bad Beat bekommt man, wenn ein man am Anfang die besseren Chancen zu gewinnen hatte, zum Beispiel mit AA auf der Hand, und dann gegen jemanden mit 72 verliert, weil das Board AQ222 brachte.
Normalerweise wird dieser Begriff verwendet, wenn ein Pokerspieler zu einem Zeitpunkt All-in geht, wenn er weit bessere Chancen als sein Gegner hat und dann doch verliert.

Bet: Bedeutet, Chips in den Pot zu setzen.
Andere Pokerspieler müssen entweder den Einsatz mitgehen, aussteigen oder erhöhen.

Bet Pot: Es bedeutet, ein Gebot in Höhe des Pots zu machen.
Bei Pot-Limit Pokerspielen ist dies der maximale Einsatz.
Achtung: Das Maximalgebot bei Pot-Limit Poker ist der Betrag im Pot, nachdem man das letzte Gebot/die letzte Erhöhung mitgegangen ist.

Big Bet: Der große Einsatz in einem Fixed-Limit Pokerspiel.
Zum Beispiel ist in einem $10-$20 Spiel der Big Bet $20 und der Small Bet $10.

Big Blind: Das Big Blind ist der höhere der obligatorischen Einsätze, die man zu Beginn bei einem Hold’em Pokerspiel zahlen muss.
Der zweite Pokerspieler nach dem Dealer-Button zahlt das Big Blind, welches dem Small Bet entspricht.

Big Blind Special: Davon spricht man, wenn der Pokerspieler in Big Blind Position eine Runde mit sehr schlechten Karten gewinnt, weil er sich den Flop anschauen musste (konnte).
Wenn niemand vor dem Flop erhöht, so kann sich das Big Blind den Flop anschauen ohne einen weiteren Einsatz bringen zu müssen.
Oft sind die Karten des Blind jedoch sehr schlecht.
Doch mit etwas Glück kommt am Flop genau das, was er braucht und kann teilweise einen sehr großen Pot gewinnen.

Hier ein Beispiel: Der Big Blind hat 72, das schlechteste Blatt in Hold’em, und der Flop bringt 772.
Er hat somit ein Full House und zurzeit das beste Blatt.

Big Slick: Das Hold’em Poker Startblatt As-König (AK).

Blank: Eine Gemeinschaftskarte, die aufgedeckt wird und keinem weiterhilft.

Blinds: Dies sind die erzwungenen Einsätze bei Hold’em Pokerspielen.
Die beiden Pokerspieler links vom Dealer-Button müssen die Blinds setzen, bevor Karten ausgegeben werden.
Der erste zahlte das Small Blind und der zweite Pokerspieler das Big Blind.

Bluff: Bluffen bedeutet zu setzen, wenn man nichts oder ein sehr schwaches Blatt hat und darauf spekuliert, dass die anderen Pokerspieler aufgeben.

Board Cards: Die Karten, die bei Hold’em Poker in der Mitte liegen und als Gemeinschaftskarten von jedem Pokerspieler benutzt werden.

Bottom Pair: Ein Paar, das aus der niedrigsten Karte im Flop und einer eigenen Karte in der Hand besteht.

Broadway: Die beste Straße beim Pokern von Zehn bis As (TJQKA).

Bubble: Bei einem Pokerturnier ist die Bubble der Bereich der Plätze, der ausbezahlt wird.
Wird Platz 1 bis 20 bezahlt, so ist dies die Bubble (Blase).
Fliegt man als 21. raus, so platzt die Blase.

Bei der WPT spricht man bei den Plätzen 1-6 von der TV-Bubble, da nur die letzten sechs Pokerspieler ins Fernsehen kommen.
Wer als siebenter rausfliegt,“ busted on the tv-bubble“.

Wenn das Pokerturnier in Richtung Bubble geht, dann tendieren die Pokerspieler dazu, weniger und vorsichtiger zu spielen.
Aggressive Pokerspieler nutzen diese Situation oft um viele Blinds und Pots klauen.

Burn: Die oberste Karte vom Kartendeck wird weggelegt, bevor Flop, Turn oder River aufgedeckt werden.

Button: In den meisten Casinos teilen nicht die Pokerspieler, sondern Dealer die Karten aus.
Um zu markieren, wer in der Dealer-Position sitzt, wird der so genannte Dealer Button verwendet.

Call: Bedeutet, dass man ein Gebot bzw. einen Betrag, den jemand anders zuvor in den Pot gelegt hat, mitgeht.
Um im Pot zu bleiben, muss man mindesten das Gebot mitgehen.
Man kann aber auch erhöhen oder aufgeben.

Calling Station: Ein Pokerspieler, der immer mitgeht.
Solche Pokerspieler gehen oft nur mit, um zu sehen, ob sie gewinnen würden.
Sie spielen nicht aggressiv und bluffen wenig.

Cap: Bei einem Limit-Pokerspiel bedeutet das, dass man die maximale Anzahl an erlaubten Erhöhungen erreicht hat.
Bei den meisten Online- Pokerräumen sind maximal 4 Erhöhungen möglich.

Cash Game: Auch bekannt als Ring Game.
Dies ist ein typisches Pokerspiel, bei dem die Pokerspieler sich einkaufen und auszahlen lassen können, wann immer sie wollen.
Das Gegenteil von Pokerturnieren.

Check: Wenn noch keiner gesetzt hat, kann man checken.
Das bedeutet, dass man nicht setzt, aber auch nicht raus ist.

Check-Raise: Bedeutet, dass man als zunächst checkt, um dann später zu erhöhen, nachdem ein anderer Pokerspielergesetzt hat.
Diese Strategie wird verwendet, um den Pot zu erhöhen.
Diese Strategie eignet sich besser für Limit als für No Limit Poker.

Collusion: Deutsch: betrügerische/geheime Absprache.
Collusion ist eine Form des Betrügens.
Pokerspieler arbeiten in einem Team zusammen, um so einen Vorteil gegenüber den anderen Pokerspielern am Tisch zu erreichen.
Offline kann dies durch zuvor abgesprochene Signale geschehen.
Online kann dies per Chat passieren.
Collusion ist ILLEGAL.
Offline ist es schwieriger, Betrügern auf die Schliche zu kommen, aber im Internet ist das kein Problem, da man sich einfach die gespielten Blätter anschauen kann.

Community Cards: Deutsch: Gemeinschaftskarten. Auch bekannt als Board Card, die Gemeinschaftskarten bei den Hold’em Pokervarianten.

Connected: Zwei Karten unterschiedlichen Ranges, die aufeinander folgen.
Zum Beispiel 89, 45 oder KQ.

Counterfeit: Manchmal passiert es bei Hold’em Poker, das eine Gemeinschaftskarte kommt, welche ein gutes Blatt zunichte macht.
Hat man z.B. bei Texas Hold’em Poker A9 in der Hand und in der Mitte liegt 5678, hat man bereits eine Straße.
Kommt am River eine 9, dann ist das eigene Blatt nichts mehr wert und die Hand ist „counterfeited“.
Jeder hat die Straße bzw. hat jemand eine 10 hat er sogar die bessere Straße.

Cowboys: Das Hold’em Poker Startblatt König-König (KK).

Cutoff: Die Position vor dem Dealer-Button, also der letzte Pokerspieler, der vor dem Button an der Reihe ist.

Dead Money: Ein unerfahrener Pokerspieler, der in einem Pokerturnier so gut wie keine Chance hat, zu gewinnen.
Seine Chips werden als „totes Geld“ bezeichnet.

Dealer: Der Dealer ist jener Pokerspieler, die die Karten austeilt.
Bei Hold’em Poker ist der Pokerspieler, der in der Dealer Position sitzt als letzter an der Reihe.
Dadurch hat er einen Informationsvorteil gegenüber den anderen Pokerspielern.
Er kennte bereits die Aktionen, die die Pokerspieler vor ihm setzen.

Bei Online-Pokerspielen online oder im Casino gibt es meistens einen Dealer.
Deshalb wird der Pokerspieler, der eigentlich mit dem Kartenausteilen dran wäre, durch einen sogenannten Dealer Button markiert.

Door Card: Das ist die erste offene Karte eines Pokerspielers bei einem Seven Card Stud Poker.

Double Up: Bedeutet, dass man seine Chips in einem einzigen Spiel verdoppelt. Normalerweise passiert das, wenn jemand All-in geht.

Down Card: Auch bekannt als Hole Card. Die eigenen Karten beim Poker, die man verdeckt erhält..

Draw: Deutsch: ziehen. “Drawing” bedeutet, dass man hofft, sein Pokerblatt mit den noch kommenden Karten zu verbessern.
Wenn man zum Beispiel KT in der Hand hält und QJ in der Mitte liegt, dann hofft man auf eine Neun oder ein As.
Dies wird als “Draw” bezeichnet.

Drawing Dead: Von Drawing Dead spricht man, wenn man auf eine Karte hofft, aber selbst wenn diese kommt, verliert man.
Zum Beispiel hofft man auf eine Straße, ein anderer Pokerspieler hat jedoch bereits ein Flush in der Hand.

Drawout: Auch bekannt als Bad Beat.
Wenn jemand die Karten am Turn oder River bekommt, die er braucht, um dein Pokerblatt zu schlagen.

Early Position: Das sind die Pokerspieler am Small Blind, Big Blind und die Person in der Under The Gun Position.
Diese Pokerspieler müssen nach dem Flop als erstes Entscheidungen treffen und handeln.
Dies ist ein Nachteil.

Family Pot: Wenn mehr als drei Leute um einen Pot kämpfen, dann wird dieser auch als Family-Pot bezeichnet.
Solche Pots gibt es häufig, wenn viele Fische am Pokertisch sind und das Spiel locker ist.

Fifth Street: Auch bekannt als River bei Hold’em Pokerspielen.

Fish: Ein Fisch ist ein schlechter Pokerspieler, der oft und viel verliert.

Fixed-Limit: Auch bekannt als Limit Poker.
Beim Limit Poker ist der Betrag, den man setzen kann, festgelegt.
In einem $1-$2 Spiel kann man in den ersten beiden Setzrunden nur $1 setzen und erhöhen.
Und in den letzten beiden Setzrunden darf man dann $2 setzen und erhöhen.

Flop: Die ersten drei Gemeinschaftskarten in einem Hold’em Pokerspiel.

Flush: Ein Pokerblatt mit fünf Karten der gleichen Farbe (Herz, Karo, Pik oder Kreuz)

Flush Draw: Wenn ein Pokerspieler vier Karten gleicher Farbe (Herz, Karo, Pik oder Kreuz) hat und darauf hofft, noch die fünfte Karte gleicher Farbe zu bekommen um ein Flush zu haben.

Fold: Deutsch: falten oder knicken.
Wenn man seine Karten nicht spielt und aus dem Spiel aussteigt.
Man sollte sein Blatt wegwerfen, wenn man denkt, dass man verlieren wird.

Four of a Kind: Ein Pokerblatt, welches aus vier Karten mit gleichem Rang besteht.
Zum Bespiel vier Könige.
Oft auch als Poker bezeichnet.

Fourth Street: Auch bekannt als Turn.

Free Card: Free Card steht für eine Karte, die man sehen konnte, ohne dafür zu bezahlen.
Wenn nach dem Flop alle nur checken, dann kann jeder die nächste Karte sehen, ohne dafür zu bezahlen.

Freeroll: Als Freeroll bezeichnet man ein Pokerturnier, das nichts kostet, bei dem man jedoch Geld gewinnen kann.
Das Preisgeld bei einem Freeroll Pokerturnier wird vom Pokerraum zur Verfügung gestellt.

Full House: Ein Pokerblatt, welches aus einem Drilling und einem Paar besteht, z.B. AA777

Gambler: Hat mehrere Bedeutungen: - allgemeine Bezeichnung für Spieler - Kann für Maniac, Verrückter stehen.
Jemand der gerne setzt/wettet, auch wenn er schlechte Gewinnchancen hat.
Kann auch einen professionellen, guten Pokerspieler bezeichnen.

Grinder: Ein Grinder oder Rounder ist ein semi-professioneller Spieler, der den größten Teil seines Geldes durch Pokerspielen verdient.
Meist kann er nur bei kleinen und mittleren Limits Geld verdienen, bei hohen Limits wird er geschlagen.

Gutshot: Deutsch: Bauchschuss. Man zahlt in den Pot in der Hoffnung auf eine Karte, die einem aus der Mitte einer Straße fehlt.

Heads Up: Wenn zwei Pokerspieler alleine gegeneinander spielen.

High Card: High Card bedeutet, dass man ein Pokerblatt hat, das niedriger als ein Pärchen ist.
Das Blatt wird nach der höchsten Karte (High Card) benannt, die der Pokerspieler auf der Hand hält.
Wenn jemand also AK auf der Hand hat und in der Mitte J75Q2 liegt, dann ist seine High Card ein As und die restlichen Karten sind Kicker.
Man nennt dieses Blatt auch Ace High.

Hole Card: Auch Down Card oder Secret Card.
Eine Karte, die der Pokerspieler vom Dealer verdeckt ausgeteilt bekommt, damit die anderen Pokerspieler sie nicht sehen können.

Idiot End: Auch bekannt als Bad End.
Das „schlechte“ oder „Idiotenende“ ist das untere Ende einer Straße.
Jemand hält 45 in der Hand, 679 liegt am Flop und dann kommt eine 8 dazu, dann hat man das Idiotenende der Straße erwischt.
Jemand braucht nur eine 10 zu haben, um zu gewinnen.
Fische verlieren oft viel Geld, wenn sie das schlechte Ende der Straße bekommen.

Implied Odds: Implied Odds sind dasselbe wie Pot Odds, mit dem Unterschied, dass man zukünftige Gebote mit einbezieht.
Man vergleicht den Einsatz, den man jetzt zahlen muss, mit dem geschätzten Pot beim Showdown.

Kicker: Die höchste Nebenkarte, welche über die Höhe einer Hand mitentscheidet.
Der Kicker ist wichtig, wenn zwei Spieler das gleiche Paar oder die gleichen zwei Paare haben oder auch beim Flush.

Ladies: Das Hold’em Poker Startblatt Dame-Dame (QQ).

Late Position: Pokerspieler in Late Position (später Position) müssen nach dem Flop immer als letztes Handeln, was einen strategischen Vorteil bietet

Leak: Eine Person, die durchgehend schlecht spielt.

Limit Poker: Beim Limit Poker sind Gebote fix, weshalb es auch als Fixed Limit Poker bezeichnet wird.

Limp Raise: Man erhöht vor dem Flop nur um einen kleinen Betrag.
Wird normaler Weise eingesetzt, wenn man ein sehr gutes Blatt hat, um einen Re-Raise zu provozieren.

Live One: Ein Fisch, der viel setzt und oft erhöht.
A live one ist ein schlechter Pokerspieler, der entweder einfach immer mitgeht, (vgl. Calling Station oder Maniac).
Diese Pokerspieler gehen fast bei jedem Blatt mit und schauen sich gerne den Showdown an.

Longhand: Ein Pokerspiel mit sieben oder mehr Pokerspielern.

Loose: Jemand der viele Blätter spielt, spielt locker (loose).
A loose player ist ein schlechter Spieler, der entweder einfach immer mitgeht oder ein Maniac ist.

Maniac: Spitzname für einen Pokerspieler, der sehr aggressiv spielt.
Diese Art von Spieler spielt viele Hände, erhöht und blufft oft.

Middle Position: Eine Person in der mittleren Position.
Bei einem Tisch mit 9 Plätzen, sind Platz fünf bis sieben Middle Position.

Muck: Muck hat zwei Bedeutungen:
a) Der Bereich auf dem Pokertisch, an den die Karten kommen, die nicht mehr genutzt werden.
Alle Karten, die von Spielern weggeworfen oder die Burn Cards kommen dorthin.
b) Wenn man seine Karte beim Showdown wegwirft und nicht zeigt, weil man das schlechtere Blatt hat, dann sagt man im englischen „To throw your hand away into the muck”.

Near Nuts: Bedeutet, dass man nicht das beste, aber fast das beste Blatt hat.
Es gibt also nur ein paar Blätter die besser sind als das eigene, wenn man the near nuts hat.
Wenn man zum Beispiel AA hat und in der Mitte liegt AQQ64, dann ist das beste Blatt vier Damen und das zweitbeste Blatt, Full House Asse Damen, hält man selbst in der Hand.

Nuts: Das best mögliche Blatt in einem Pokerspiel.

Offsuit: Ein Startblatt mit zwei verschiedenen Farben, also Herz und Karo oder Karo und Pik.
Diese Hände sind schlechter als suited cards, da man vier Karten für ein Flush braucht.

Open-Ended: Ein open-ended straight draw ist eine Straße mit vier Karten, an die man oben oder unten anlegen kann um sie zu vervollständigen.
Beispiel: Man hat 58 auf der Hand und in der Mitte liegt 67K, dann braucht man entweder oben eine Neun oder unten eine Vier um eine Straße zu bekommen.

Es gibt auch einen inside straight draw, bei dem man auf eine Karte in der Mitte hofft, um die Straße zu vervollständigen, hier spricht man von einem Gutshot.

Outs: Anzahl der Karten die das Blatt verbessern.
Beispiel: Man hat 58 auf der Hand und in der Mitte liegt 67Q, dann braucht man entweder eine Neun oder eine Vier um eine Straße zu bekommen.
Da es im Deck vier Neuner und vier Vierer gibt, hat man acht Outs.

Overbet the Pot: Wenn man in einem No Limit Pokerspiel mehr setzt, als im Pot ist.

Overpair: Ein overpair ist ein Paar in der Hand, welches höher als alle Gemeinschaftskarten ist.
Man hat zum Beispiel zwei Damen in der Hand und die höchste Karte in der Mitte ist eine Zehn.

Pair: Zwei Karten gleichen Ranges.
Wenn man AK auf der Hand hat und in der Mitte liegt A567J, dann hat man ein Paar (Pair) Asse.

Passive: Ein Pokerspieler, der nicht oft setzt oder erhöht, sondern eher nur mitgeht oder aussteigt.

Pocket Pair: Ein Paar, das man bei Hold’em Poker als Startblatt in der Hand hält.

Pocket Rockets: Das Hold’em Poker Startblatt AA.

Poker Hand: Oder auch Pokerblatt.
Ein Pokerblatt besteht aus fünf Karten und wobei die verschiedenen möglichen Blätter eine bestimmte Wertigkeit haben.

Position: Die Position, die man am Pokertisch hat, ist abhängig von der Position des Dealers bzw. des Dealer Buttons.
Der Dealer hat die beste Position, da er jede Runde, außer der ersten als letzter an die Reihe kommt.
Das Small Blind hat die schlechteste Position, da dieser Pokerspieler immer als erstes handeln muss.

Pot Odds: Ab dem Flop, muss ein Pokerspieler die Pot Odds berücksichtigen.
Sobald du den Flop siehst solltest du bei deinen weiteren Entscheidungen die Pot Odds berücksichtigen.
Man könnte auch fragen „Steht das zum Pot?“
Das Geld im Pot wird zu jenem Geld in ein Verhältnis gestellt, welches der Pokerspieler noch in den Pot einzahlen müsste, wenn er seine Hand zu Ende spielt.

Preflop: Der Flop sind die ersten drei Gemeinschaftskarten bei Hold’em.
Preflop bedeutet die Phase vor dem Flop, wenn man nur seine zwei Karten, die Hole Cards, hat.

Quads: Auch Four of a Kind, Das Pokerblatt Vierling, im Deutschen auch Poker genannt.

Rabbit Hunt: Gewinnt ein Pokerspieler bei Hold’em einen Pot bevor alle Gemeinschaftskarten aufgedeckt wurden, stellen sich seine Gegner oft die Frage. ob sie gewonnen hätten.
Wird der Dealer gebeten, noch die letzten Karten zu zeigen, wird dies als Hasenjagd bezeichnet.

Rags: Karten, die einem nichts bringen bzw. das Blatt nicht verbessern.

Rainbow: Wenn die Gemeinschaftskarten beim Hold’em kein Flush ermöglichen, spricht man von einem Regenbogen, da das Board aus verschiedenen Farben (Herz, Pik, Karo, Kreuz) besteht.

Raise: Raise bedeutet erhöhen, d.h. man macht ein Gebot, welches höher als das ursprüngliche Gebot ist.
Die anderen Pokerspieler müssen dann entweder mitgehen, Karten wegwerfen oder wieder erhöhen.

Rake: Der Rake ist die Gebühr, die Casinos und Pokerräume für das Spielen am Pokertisch erheben.
Meistens ist der Rake ein bestimmter Prozentsatz vom Pot (meist 5%).

Rank: Der Rang der Spielkarten.
Den höchsten Rang hat das As, den niedrigsten die Zwei.
Bei einer Straße kann das As auch als niedrigste Karte verwendet werden, also A2345.
Der Rang einer Karte wird beim Schreiben oftmals abgekürzt.

Re-draw: Re-draw beschreibt folgenden Sachverhalt.
Zwei Pokerspieler, A und B, gehen beide nach dem Flop All-in. A hat nach dem Flop das bessere Blatt, zum Beispiel ein Zwei Paar.
Mit der Turnkarte bekommt B eine Straße und hat somit jetzt das bessere Blatt.
Wenn jetzt Pokerspieler A mit der Riverkarte ein Full House bekommt, dann bezeichnet man das als Re-draw.

Ring Game: Ein Ring oder Cash Game ist ein Pokerspiel, bei dem ein Pokerspieler in das Spiel ein- und aussteigen kann, wann immer er will.
Meistens gibt es ein Minimum Buy-in und bei No-Limit Spielen gibt es auch ein maximales Buy-in.
Im Gegensatz zu Pokerturnieren repräsentieren die Chips echtes Geld.

River: Die fünfte und letzte Gemeinschaftskarte bei Hold’em Poker nennt man River oder Fifth Street.

Riverboat: Ein Full House, das man bei Hold’em Poker mit der letzten Karte bekommt.

Rock: Spitzname für Pokerspieler, die sehr oft ihre Karten wegwerfen und sehr passiv Poker spielen.
Sie werfen schlechte Blätter schnell weg und erhöhen ihre guten Blätter selten und machen deshalb kaum Gewinn.
Solch einen Pokerspieler kann man schnell aus dem Pot drängen!

Royal Flush: Das Pokerblatt AKQJT in einer Farbe (Pik, Herz, Karo oder Kreuz).
Der Royal Flush ist das höchstmögliche Straight Flush, das man bekommen kann.

Sandbagging: Sandbagging bedeutet, dass man nur checkt oder wenig erhöht, obwohl man ein sehr starkes Blatt hat.
Sandbagging ist außerdem ein Synonym für check-raising.

Scare Card: Eine Scare Card ist eine Karte, die aufgedeckt wird und einem Pokerspieler Angst macht, weil sie das Blatt eines anderen Pokerspielers verbessern könnte.
Scare Cards sind oft eine gute Chance zum Bluffen.

Sell: Man spielt eine starke Hand nur locker, um die Gegner zum Mitgehen zu animieren.
Diese Methode wird oft genutzt, um Calling Stations auszunehmen.

Short Stack: Ein Short Stack ist ein Pokerspieler am Tisch, der nur noch wenige Chips hat.

Shorthand: Ein Pokerspiel mit sechs oder weniger Pokerspielern.

Showdown: Bezeichnung für das Öffnen (Herzeigen) jener Hände, welche sich nach der letzten Setzrunde noch im Spiel befinden.
Die höchste Hand zum Zeitpunkt des Showdown gewinnt den Pot.

Sidepot: In einem Multi-way Pot wird ein Sidepot erstellt, wenn ein Pokerspieler all-in ist und die anderen Pokerspieler noch um weiteres Geld spielen.
Das weitere Geld kommt dann in den Sidepot.
Der Pokerspieler der all-in ist spielt nur um den Hauptpot.
Gehen mehrere Pokerspieler all-in, werden mehrere Sidepots gebildet.

Sit and Go: Abgekürzt als SNG SNGs sind Pokerturniere, bei denen die Teilnehmerzahl begrenzt ist, zum Beispiel auf 10 oder 20 Pokerspieler.
Sie beginnen, sobald die Teilnehmerzahl erreicht wurde.
Die meisten SNGs sind Single-table Pokerturniere mit zehn oder weniger Pokerspielern.
In online Pokerräumen sind diese Pokerturniere sehr beliebt.

Slow Rolling: Wenn man ein super Pokerblatt hat (oft das best mögliche Blatt) und es beim Showdown sehr langsam aufdeckt, bezeichnet man dies als Slow Rolling.
Dies wird als schlechte Etikette angesehen.

Slowplay: Slowplay dient zur Irreführung.
Es ist das Gegenteil von bluffen.
Es bedeutet, dass man durch Checken oder Setzen eines niedrigen Betrages Schwäche zeigt, obwohl man ein sehr starkes Pokerblatt in der Hand hat.
Ziel des Slowplays ist es, den Gegner zu Chance zu geben sein Blatt zu verbessern, damit man dann mehr Geld von ihm gewinnen kann.

Small Bet: Als Small Bet bezeichnet man den kleinen Einsatz in einem Fixed-limit Pokerspiel.
In einem $5-$10 Hold’em Pokerspiel sind die $5 der Small Bet.
Er wird vor und nach dem Flop verwendet.
Nach der Turn- und Riverkarte wird der Big Bet, hier die $10, verwendet.

Small Blind: Das Small Blind ist der kleinere der beiden Einsätze, die bei Hold’em vor dem Flop gebracht werden muss.
Die erste Person nach dem Dealer zahlt das Small Blind und die zweite Person das Big Blind.
Das Small Blind ist die Hälfte des Small Bets.

Stack: 1. „The stack“ ist die Anzahl der eigenen Chips, die man vor sich hat.
2. „To stack“ bedeutet, wenn man mit seinem ganzen Stack all-in geht.

Straight: Ein Straight ist eine Straße und besteht aus fünf aufeinander folgenden Karten.
Die kleinste Straße beginnt mit einem As (A2345) und die größte Straße endet mit einem (TJQKA).

Straight Flush: Ein Straight Flush ist eine Straße in einer Farbe.
Das heißt man benötigt fünf aufeinander folgenden Karten von einem Symbol (Herz, Karo, Pik oder Kreuz).
Das kleinste Straight Flush beginnt mit einem Ass, auch bekannt als Steel Wheel, und das größte Straight Flush endet mit einem Ass und ist wird als Royal Flush bezeichnet.

String Bet: In einem Live-Pokerspiel spricht man von einem String bet, wenn jemand so tut als ob er mitgeht und dann aber doch nochmals zu seinen Chips greift und erhöht.
Es ist zum Beispiel Etikette eine Erhöhung zu erst anzukündigen, bevor man seine Chips in den Pot legt.
Macht man dies nicht, so zählt die Anzahl der Chips, die man als erstes in den Pot gibt.
Es ist nicht erlaubt nochmals zu seinen Chips zu greifen und zu erhöhen.

Sucker Straight: Das bedeutet, man hat das untere Ende einer Straße und die Wahrscheinlichkeit zu verlieren ist hoch.

Suckout: Nennt man auch Bad Beat.
Man gewinnt mit einer ursprünglich schlechten Hand gegen eine bessere.

Suit: Die Kartensymbole Herz, Pik, Kreuz und Karo werden als Suits (oder Farben) bezeichnet.
Um ein Flush zu bekommen, müssen die Karten suited sein, d.h. alle die gleiche Farbe haben.
Die Farben werden wie folgt abgekürzt: Pik: s (spades) Herz: h (hearts) Karo: d (diamonds) Kreuz: c (clubs)

Table Stakes: Alle Pokerspiele werden nach dem table stakes Prinzip gespielt, d.h. man kann nur soviel setzen, wie man zu Beginn der Hand vor sich am Tisch hat.
Wenn jemand keine Chips mehr hat, dann ist er all-in und kann nicht mehr erhöhen oder aus dem Pot gedrängt werden.

Tap: “To tap” bedeutet, dass man der Pokerspieler am Tisch mit den meisten Chips soviel setzt, dass alle anderen all-in gehen müssten um mitspielen zu können.

Three of a Kind: Auch „Trips“ genannt. Drei Karten eines Ranges, auf Deutsch „Drilling“.

Tight: Jemand, der nicht viele Blätter spielt, spielt tight.

Tilt: Ein Pokerspieler ist tilt, wenn er nicht mehr rational, sondern emotional spielt.
Dies passiert, wenn ein Pokerspieler öfters einen Bad Beat einstecken musste.
Dieser Pokerspieler neigt dann jedoch dazu, sehr viel Geld zu verlieren.

Time Pot: Dies ist eine Art von Rake, allerdings ist der Time Pot unabhängig von der Pothöhe.
Beim Time Pot wird pro Pokerspieler jede halbe Stunde oder Stunde eine bestimmte Gebühr verlangt.

Turn: Die vierte Gemeinschaftskarte bei Hold’em Poker, wird auch als Fourth street bezeichnet.

Two Pair: Two pair sind zwei Paare.

Under the Gun: Ist die Bezeichnung für jenen Pokerspieler, der nach dem Big Blind sitzt und vor dem Flop als erster entscheiden muss, was er tut.

Underpair: Wenn man ein Paar auf der Hand hat, das kleiner als alle Karten in der Mitte ist, dann ist dies ein Underpair.
Zum Beispiel man hat 55 auf der Hand und in der Mitte liegt 9JK.

Unsuited: Auch Offsuit genannt, Karten die unterschiedliche Farben (Herz, Pik, Karo oder Kreuz) haben.

Upcard: Eine Karte, die einem Pokerspieler offen ausgeteilt wird, sodass sie jeder sehen kann.
Upcards gibt es bei Stud Pokerspielen.

Wheel: Die kleinste Strasse von As bis fünf (A2345).

Wired Pair: Ein beliebiges Paar als Startblatt.

WSOP: Abkürzung für World Series of Poker.

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