Der Spielablauf und Regeln entsprechen denen von Texas Holdem – mit drei wesentlichen Unterschieden.

Jeder Spieler erhält zu Beginn vier verdeckte Karten.

Die Gewinnerhand (falls die Spielrunde bis zum River geht) besteht immer aus zwei der vier Karten auf der Hand des Spielers und drei der fünf Gemeinschaftskarten.

Anders als bei Holdem benötigt man z.B. bei PLO für einen Kreuz-Flush zwei Kreuzkarten auf der Hand und drei Kreuzkarten auf dem Tisch.

Wie der Name schon sagt, kann bei Pot Limit Omaha maximal der Pot gesetzt werden.
Ist z.B. ein Spieler, der noch 10.000 Chips hat, als erster an der Reihe und der Pot bereits 6.000 Chips groß, kann er nicht All-in gehen sondern maximal den Pot – 6.000 Chips – setzen.

Omaha wird meistens Pot-Limit gespielt wird, weil die Wertigkeit der Starthände viel enger zusammen liegt als bei No-Limit Holdem.

Kein Wunder, denn der Spieler kann aus seinen vier Karten sechs mögliche Kombinationen für seine Starthand bilden.

 

Omaha Beispiel: Die folgende Hand zeigt einen Showdown zwischen zwei schwachen Omaha-Händen.

Spieler 1:

Spieler 2:

Board :

 

Spieler 1 gewinnt mit einem Drilling Könige vor Spieler 2 mit Zwei Paaren Könige und Achten.

 

Spieler 1 benutzt  von seinen Handkarten, und  von den Gemeinschaftskarten für seine bestmögliche Hand.

Spieler 2 benutzt  von seinen Handkarten, und  von den Gemeinschaftskarten.

 


Spieler 1 hat kein Full-House, da er genau zwei seiner Handkarten benutzen muss,

und für das Full-House Könige über Sechsen müsste er  von seinen Handkarten benutzen, was den Regeln widerspricht.

Spieler 2 hat auch keine Straße, da er dazu ebenfalls drei seiner Handkarten benutzen müsste.


Außerdem haben beide Spieler keinen Flush, da sie dazu die vier Kreuz-Karten der fünf Gemeinschaftskarten benutzen müssten, aber genau drei benutzen müssen.

Für einen Flush benötigt man immer mindestens zwei gleichfarbige Karten auf der Hand.

Konstellationen wie Set gegen Flush- oder Straßendraw sind bei No-Limit Holdem eher weniger häufig anzutreffen.

Bei PLO sind sie die Regel.

Ist man beim Holdem mit einem getroffenen Drilling auf dem Flop kilometerweit vorne, kann man beim PLO sogar hinten liegen – nur um am Turn fast geschlagen zu sein, am River aber doch noch zu gewinnen!

Das ist der Reiz und das Besondere des „Action-Games“ Pot-Limit Omaha.

Pot-Limit Omaha ist spannend, oft zum Haare ausraufen, aber immer unterhaltsam.

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